Infodump – Was Infodump ist und wie Du es einfach & effektiv vermeidest!

Hey! Cool, dass Du wieder vorbeischaust! Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Spaß beim Lesen!

Als Schriftsteller, Autor oder generell als Künstler, der sich mit dem Kreativen Schreiben beschäftigt, stolpert man oft über den Begriff „Infodump“.

Doch was ist „Infodump“ überhaupt und wie kannst Du es einfach & effektiv vermeiden? Das zeige ich Dir jetzt!

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Was also ist „Infodump“?

Um diese Frage zu klären, habe ich Dir als Erstes eine kleine Definition rausgesucht:

„Infodump – The practice of giving too much information at the same time, or a piece of writing that does this:

  • the piece ist massive, unenlightening info-dump, containing paragraph after paragraph of brain-bending detail
  • any writer must balance info-dump with telling the reader too litte. „

Quelle: dictionary.cambridge.org

Soweit so gut. Ich fasse es noch einmal auf Deutsch zusammen: Infodump bedeutet, dass Du zu viele Informationen auf einmal mit Deinem Leser teilst. Du hast viele Absätze hintereinander, in denen sich Informationen nur so aneinanderreihen. Dazwischen gibt es wenn überhaupt nur wenig eigentliche Handlung.

Das ist aus gleich mehreren Gründen schlecht: Wenn Du nämlich seitenlange Informationen lieferst, die die Handlung nicht vorantrieben, langweilt es den Leser schnell. Er überspringt die Passagen oder legt im schlimmsten Fall das gesamte Buch zur Seite, da er mit diesen unnötigen Infos sowieso nichts anfangen kann. Es gibt also nichts Schlimmeres, als haufenweise Informationen zu teilen, die nichts zum Plot beitragen.

Hinzukommt, dass wir im Beitrag „Show, don’t tell“ ja schon darüber gesprochen haben, dass man dem Leser nicht alles vorkauen muss. Ob Du es glaubst oder nicht; Deine Leser sind eigenständig denkende Wesen, denen Du nicht jedes noch so kleine Detail auf die Nase binden musst! ;D Deine Leser kommen klar, auch wenn Du ihnen nicht jede winzige Information deines Universums auf dem Silbertablett servierst.

Manchmal ist weniger mehr. Manchmal solltest Du die Informationen nicht einfach raushauen, sondern indirekt und nur häppchenweise präsentieren. Ganz nach dem Prinzip von „Show, don’t tell“.

Und sind wir mal ehrlich, manchmal ist es gar nicht so schlecht, als Leser nicht jedes Detail zu kennen! Das erzeugt Spannung!

Du kannst Dir also merken: Gebe dem Leser nur so viel Infos, wie er braucht, um die aktuelle Handlung zu verstehen. Den Rest kann er nach und nach entdecken!

Wie vermeide ich Infodump?

Wie gesagt, gib dem Leser nur stückweise Informationen. Gerade so viel, dass er den Plot nachvollziehen kann, aber ohne die unnötigen Randinformationen, die für die Handlung irrelevant sind!

Anstatt seitenlange Infos aneinanderzureihen, teile sie auf. Vermeide mehrere Paragraphen von Informationen. Zwischendurch ein, zwei Sätze sind immer drin. Aber denk dran: Weniger ist mehr!

Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du Dir diese Fragen stellen: Welche Information braucht mein Leser jetzt, zu diesem Zeitpunkt, um den Zusammenhang in der Szene zu verstehen? Wie kann ich ihm diese Informationen kurz und bündig liefern, sodass sie nicht den Lesefluss stören und der Leser sie als authentisch empfindet?

Voíla – schon hast Du den wichtigsten Schritt getan, um Infodumping zu vermeiden. Gar nicht so schwer, oder?

Ich hoffe jedenfalls, dass Du es nun so empfindest! Falls nicht – oder falls Du allgemein andere Schreibprobleme oder Fragen haben solltest – kannst Du Dich immer an mich wenden!

xoxo Kat ❤

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